Pressemitteilung zum Rheinpfalz-Artikel „Darunter leiden die Kaiserslauterer Einzelhändler“

Jetzt zeigt sich schmerzhaft, dass viele Entscheidungen der letzten 20 Jahre dem Einzelhandel und der Gastronomie in der Innenstadt geschadet haben. Dazu zählen der Bau einer viel zu großen Mall, wiederholte Erhöhungen von Grund- und Gewerbesteuer und Parkgebühren, sowie 13 Jahre Dauerbaustelle in der Innenstadt. Die Bemühungen der letzten Jahre die Innenstadt sicherer, sauberer und geordneter zu machen haben nicht den gewünschten Erfolg gebracht. Viele Bürger meiden nach wie vor die Innenstadt.

Der Schwerpunkt, den Oberbürgermeisterin Kimmel auf Open-Air-Veranstaltungen in der Innenstadt legt, hat die gewünschten Ergebnisse nicht gebracht. Es fehlt sowohl an gezielten Maßnahmen zur Stärkung des Einzelhandels als auch an konkreten Initiativen zur Förderung des Tourismus. Sogar die Chance, das Stadtjubiläum als Impuls für eine positive Entwicklung zu nutzen, wurde von OB Kimmel nicht wahrgenommen.

Spätestens mit der Schließung des Kundenmagneten Pallmann muss auch ihr klar sein, dass es so nicht weitergehen kann und darf.

Der Oberbürgermeisterin steht mit dem Citymanagement ein Team von 14 qualifizierten Mitarbeitern zur Verfügung, das sich ausschließlich um Belange des Handels, der Gastronomie, der touristischen Vermarktung Kaiserslauterns und der Innenstadtentwicklung kümmert. Zusätzlich gibt es noch die Wirtschaftsförderungsgesellschaft von Stadt und Landkreis die jedoch seit dem Weggang von Dr. Weiler nur noch mit einem Wirtschaftsförderer besetzt ist. Das war vor dem Hintergrund der problematischen wirtschaftlichen Lage eine unkluge und nicht ausreichend durchdachte Entscheidung.

Eine Stadt kann nicht allein durch Veranstaltungen und Feiern lebendig bleiben. Es braucht klare Ziele, langfristige Strategien und durchdachte Konzepte, damit sich Kaiserslautern positiv weiterentwickelt. Oberbürgermeisterin Kimmel hat diese bislang nicht geliefert. Jetzt ist es an ihr, aktiv zu werden und konkrete Maßnahmen zu ergreifen, damit die dringend notwendige Wende noch gelingt, so die FDP-Fraktionsvorsitzende Brigitta Röthig-Wentz.